Morgen ist es soweit !

Quelle: Das kunterbunte Kinderzelt e.V.

Quelle: Das kunterbunte Kinderzelt e.V.

Sicherlich haben Sie sich den morgigen Sonntag, 24.07.2016 schon rot im Kalender makiert. Nur noch ein Mal schlafen, dann ist wieder Tag der offenen Tür bei der Feuerwehr Karben Mitte. Wie gewohnt bieten wir Ihnen bei den sommerlichen Temperaturen erfrischende Getränke an. Selbstverständlich bekommen Sie bei uns wieder leckere Speisen oder Nachmittags Kaffee und Kuchen. Unsere Türen stehen offen, gerne beantworten unsere Kräfte Ihnen alle Fragen. Auch für Ihre Kinder wird es ein unvergesslicher Tag. Wir haben extra für unsere kleinen Gästen unter anderem eine Feuerwehr-Kinderhüpfburg besorgt. Also, wir sehen uns am Sonntag am Gerätehaus "Am Breul".

Gasgeruch in der Lohgasse 

Am Donnerstag, 21.07.2016 wurden die Feuerwehren Karben Mitte, Rendel, Burg-Gräfenrode und Petterweil zusammen mit der Brandschutzaufsicht des Wetteraukreises gegen 19:45 Uhr zu einem Gasgeruch in die Lohgasse alarmiert. Als die ersten Kräfte vor Ort eintrafen, lag tatsächlich ein Gas ähnlicher Geruch in der Luft. Da auch die Messgeräte anschlugen, entschied Stadtbrandinspektor Christian Becker besonnen und lies das betreffende Einfamilienhaus, sowie die Nachbarhäuser sicherheitshalber evakuieren. Im Anschluss wurden weitere Messungen durchgeführt. So auch an einem sich in unmittelbarer Nähe befindlichen Seniorenheim. Hier schlugen die Geräte glücklicherweise nicht an, so dass das Heim nicht evakuiert werden musste. Schließlich stellte sich heraus, dass es sich nicht um Gas handelte. Ein Anwohner hatte im Vorgarten Unkrautvernichtungsmittel verteilt gehabt. Diese Mittel roch wie Gas. Die evakuierten Bewohner, die zwischenzeitlich auf dem Parkplatz eines in der Nähe befindlichen Verbrauchermarktes von der Feuerwehr betreut wurden, konnten nach ca. einer halben Stunde wieder zurück in ihre Häuser. Polizei und Mainova waren ebenfalls vor Ort.

Gemeldeter Wohnungsbrand in Klein-Karben 

Erneut bewiesen Rauchmelder, dass sie frühzeitig auf einen Entstehungsbrand hinweisen. Am Dienstagabend, 19.07.2016 erschreckten sich gegen 20:25 Uhr Bewohner eines Mehrfamilienhauses in der Gronauer Straße, als sie das schrille Piepen aus einer Wohnung im 1. OG wahrnahmen. Auch die Wohnungsinhaber wurden aufmerksam und entdeckten eine starke Rauchentwicklung in ihren eigenen Räumen. Schnell verließen sie, sowie die anderen aufmerksam gewordenen Bewohner das Haus und verständigten umgehend die Feuerwehr. Die zentrale Leitstelle des Wetteraukreises alarmierte daraufhin die Wehren aus Karben Mitte, Rendel, Burg-Gräfenrode, sowie den ELW und einen Rettungswagen vom ASB Karben. Durch einen Trupp unter Atemschutz konnte das Feuer in der Küche lokalisiert und rasch gelöscht werden. Im Anschluss wurde die Wohnung belüftet. Über die genaue Ursache des Brandes und die Höhe des Sachschadens können noch keine Angaben gemacht werden. Klar ist jedoch, dass wieder einmal Rauchmelder, die seit dem 01.01.2015 Pflicht in den hessischen Wohnungen sind, schlimmeres verhindert haben.

LKW verliert Klärschlamm

Am Montag, 18.07.2016 befuhr ein Lastwagen, beladen mit rund zwölf Tonnen Klärschlamm, gegen 09:30 Uhr die Kreisstraße 246 von Karben in Richtung Heldenbergen. In Höhe der Biogasanlage verlor er, vermutlich aufgrund einer defekten Verriegelung, fast die Hälfte seiner Ladung. Die braune Brühe verteilte sich so auf einer Länge von ca. 200 m komplett auf der Fahrbahn. Die Feuerwehr Karben Mitte wurde gegen 10:30 Uhr alarmiert. „Mit rund 4.000 Liter Wasser haben wir die Straße gereinigt“ so Stadtbrandinspektor Christian Becker. Gegen 12:00 Uhr war der Einsatz der Feuerwehr beendet. Der stinkende Geruch blieb jedoch noch eine Weile. Nicht nur vor Ort, sondern auch in den Nasen der Einsatzkräfte. Eine Gesundheitsgefahr bestand zu keiner Zeit. Die Kreisstraße musste für rund zwei Stunden voll gesperrt werden.

Vier Einsätze nahezu gleichzeitig

Feuertaufe für den neuen Stadtbrandinspektor Christian Becker. Gleich vier Einsätze innerhalb weniger Stunden, drei davon nahezu gleichzeitig, musste er abarbeiten. So wurden die Feuerwehren Karben Mitte und Burg-Gräfenrode am Mittwoch, 13.07.2016 gegen 11:30 Uhr zu einem ausgelösten Heimrauchmelder in die Ramonvillestraße nach Groß-Karben alarmiert. Kaum trafen dort die ersten Feuerwehrkräfte ein, erhielt Stadtbrandinspektor Becker von der zentralen Leitstelle Wetterau die Mitteilung, dass es eine unklare Rauchentwicklung aus einem Wohnhaus im Neubaugebiet Burg-Gräfenrode gäbe.  Becker entschied schnell und lies umgehend die Wehren aus Okarben und Rendel zu diesem Einsatz alarmieren. Noch auf der Anfahrt nach Burg-Gräfenrode erhielt Stadtbrandinspektor Becker die Meldung, ... weiterlesen

Bewegende Abschiedsfeier für Thomas Bier – Karben ehrt ehemaligen Feuerwehrchef

15 Jahre lang war er als Chef der Karbener Feuerwehr mit seinem Kommandowagen meist als erster an der Einsatzstelle, nun kam Thomas Bier am 07.07.2016 als letzter im Gerätehaus Am Breul an. In einem alten Feuerwehrauto wurde er von daheim aus abgeholt. Auf dem Hof der Feuerwehr standen rund 100 Mitglieder der gesamten Feuerwehr Karben in einer Kette. In der Mitte bildeten sie eine Gasse, einen Weg den Thomas Bier mit einem „komischen Gefühl“, so beschreibt er es später, entlang schreiten wird. Seine Hand drückt fest die seiner Lebensgefährtin Marina Meisinger. Es fällt ihm sichtlich nicht einfach, diesen doch für ihn schweren Weg entlang zu schreiten. Vorbei an seinen ihm zu applaudierenden Kameraden...weiterlesen

20 Verletzte nach Feuer im Karbener Kino

Feuerwehr Karben probt den Ernstfall

Der Cinepark Karben ist komplett verraucht. Menschen schreien laut um Hilfe. Von weitem hört man schon das Martinshorn der Feuerwehr. Nur knapp fünf Minuten nach der Alarmierung treffen zwei Löschfahrzeuge ein. "Diese wurden zunächst nur zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage zum Kino alarmiert" so René Seemann (36) von der Feuerwehr Karben Mitte, der diese Großübung mit Hilfe von Uwe Axtmann organisierte. Schnell wurde jedoch klar, dass die Anlage nicht um sonst auslöste. Dichter Qualm quillt durch Türen und Fenster. Auf einem Balkon ruft ein Mann um Hilfe. Es sollen sich noch viele Besucher im Kino aufhalten, heißt es....weiterlesen

Becker und Häusler - das neue Führungsduo der Feuerwehr Karben

(v.l.) der neue stellvertretende Stadtbrandinspektor Christoph Häusler, noch Stadtbrandinspektor Thomas Bier und der neue Stadtbrandinspektor Christian Becker.

(v.l.) der neue stellvertretende Stadtbrandinspektor Christoph Häusler, noch Stadtbrandinspektor Thomas Bier und der neue Stadtbrandinspektor Christian Becker. (Bildquelle: FNP)

Das gab es noch nie in der Geschichte der Feuerwehr Karben. Christian Becker wird bei der Jahreshauptversammlung der Feuerwehren der Stadt Karben mit 100% der Stimmen zum neuen Stadtbrandinspektor gewählt. Er löst damit ab 01.07.2016 Stadtbrandinspektor Thomas Bier ab. Bier hatte seit 15 Jahre das Amt inne und trat aus Altersgründen nicht mehr an. Platz für die junge Generation wolle er damit machen.  Aber nicht nur Bier beendet zum Ende des Monats seinen Dienst. Auch der ebenfalls an der Jahreshauptversammlung mit anwesende Kreisbrandinspektor Otfried Hartmann hört auf. Seit 1994 ist Hartmann Kreisbrandinspektor. Kurios hierbei, so Hartmann, sei für ihn, dass er „seinen ersten Auftritt 1994“ und seinen „letzten Auftritt heute“ beide in Karben verbrachte....weiterlesen

Feuerwehrmann will retten und stirbt

Das Jahundertunwetter zieht über weite Teile Deutschlands. Besonders tragisch traf es vorallem die baden-württembergische Stadt Schwäbisch Gmünd. Unzählige Helfer versuchen zu retten, was noch zu retten ist, wollten helfen, Leben retten. So auch ein Feuerwehrmann aus einem Gmünder Ortsteil. Für den dreifachen Familienvater endete sein tatenloser Einsatz jedoch tödlich. Nach derzeitigem Stand hatten die Fluten in der Nähe des Gmünder Bahnhofs Kanaldeckel herausgedrückt. Ein Mann drohte in den offenen Kanal gezogen zu werden. Der Feuerwehrmann wollte ihm zu Hilfe kommen und wurde so selbst zum Opfer. Sowohl er, als auch die zu bergende Person starben. Laut der Feuerwehr Schwäbisch Gmünd wurden alle Sicherheitsvorkehrungen bei der Rettung eingehalten. Der Kamerad wurde von einer unsichtbaren Unterströmung erfasst und in einen offenen Kanal gezogen. Insgesamt mussten in der ca. 61.000 einwohnerstarken Stadt Schwäbisch Gmünd rund 485 Einsatzstellen abgearbeitet werden.

Der verstorbene Feuerwehrmann hat das wertvollste gegeben, was ein Mensch der Nächstenliebe geben kann - er hat sein Leben gegeben, um ein anderes Retten zu wollen.  

Unsere Anteilnahme gilt der Familie, Freunden sowie Kameraden der Feuerwehr Schwäbisch Gmünd !