Defekte Heizstrahler lösen Alarm aus

Am Freitag, 16.09.2016 wurde die Wehr Karben Mitte zusammen mit Kollegen aus Rendel gegen 10:29 Uhr zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage in die Robert-Bosch-Straße alarmiert. Als Stadtbrandinspektor Christian Becker nur wenige Minuten später vor Ort eintraf, war eine Rauchentwicklung aus der Lager & Produktionshalle der Firma wahrnehmbar. Becker reagierte rasch und lies vorsorglich die Wehren aus Okarben, Burg-Gräfenrode, sowie einen RTW, den ELW und die Brandschutzaufsicht nachalarmieren.

Bei weiterer Erkundung konnte die Ursache ausfindig gemacht werden. Obwohl diese ausgeschaltet waren, glühten an der Decke der Lagerhalle Gasheizstrahler. So kam es zu einer leichten Rauchentwicklung. Über die Wärmebildkamera konnte festgestellt werden, dass die Strahler stark erhitzt waren. Sie wurden sofort stormlos geschaltet und durch einen Trupp unter schweren Atemschutz kontrolliert. Über die Drehleiter wurde das Dach der Firma ebenfalls kontrolliert. Durch das zügige stromlos schalten war die Gefahr gebannt. Der Einsatz konnte nach rund einer Stunde beendet werden. Von einem technischen Defekt ist auszugehen.

Brandschutzinformationsabend

Was tun, damit nichts passiert? Was tun, wenn was passiert?

Stellen Sie sich vor, es brennt und Sie könnten den Entstehungsbrand schnell löschen. Doch seien sie ehrlich zu sich selbst, können sie wirklich mit einem Feuerlöscher sicher umgehen? Haben Sie schon einmal mit solch einem Gerät gearbeitet? Wie würden Sie richtig löschen um den Brand effektiv zu bekämpfen? All diese und noch viele weitere Fragen wollen wir Ihnen gerne persönlich beantworten. Daher laden wir, die Feuerwehr Karben, sie zu einem

Informationsabend

am 29.09.2016 um 19:00 Uhr

im Gerätehaus Am Breul 3

recht herzlich ein. Hier können Sie mit einem Feuerlöscher einen Kleinbrand selbst löschen. Weiterhin erhalten Sie Tipps zu den Themen wie Sicheres Grillen, Heimrauchmelder, Vorbereitung auf Unwetter und das richtige Verhalten, sowie die Möglichkeiten der frühzeitigen Warnung. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Karben Mitte bei Wettkampf erfolgreich

Die Teilnehmer Sill, Herbig, Glaser und Rüger mit dem Stadtbrandinspektor Christian Becker und seinem Stellvertreter Christoph Häusler

Am Sonntag, 04.09.2016 fand in Butzbach der Feuerwehrwettkampf „Fit fürs Feuer“ statt. Mit den Kameraden Julian Rüger und Martin Sill, sowie Matthias Glaser und Florian Herbig traten gleich zwei Teams aus Karben Mitte an. Für alle vier war es der erste Wettkampf. Deshalb konnte sich das Ergebnis erst recht sehen lassen. Von insgesamt vierzehn angetretenen Mannschaften belegten Glaser / Herbig Rang 9 und Sill / Rüger einen sagenhaften 4. Platz. Auch der Preis kann sich sehen lassen. Sill und Rüger gewannen eine „Heißausbildung“ - eine realitätsnahe Ausbildung mit Feuer. Alle Teams mussten bei dem Wettkampf verschiedene Stationen, wie das zügige Anlegen von Einsatzkleidung, sechs Saugschläuche im Kreis kuppeln, 6 C-Schläuche zu einer Leitung kuppeln, diese mit Wasser füllen, oder eine Koordinationsstrecke absolvieren.

Die erschöpften, aber glücklichen Teilnehmer Rüger, Glaser, Sill und Herbig (v.l.n.r.)

Hierbei wurden die Zeiten gemessen, bei Fehlern gab es Zeitstrafen. Die teilweise doch sehr schweißtreibenden Kategorien standen alle unter dem Motto „Ihr glaubt Sport ist Mord? - Feuerwehrsport rettet Leben!“. Durch den diesjährigen Erfolg haben die Feuerwehrmänner aus Karben nun „Blut geleckt“. Sie wollen auch im nächsten Jahr antreten. Ihr Ziel ist klar – der Titel soll nach Karben geholt werden.

Mehr Infos zum Wettkampf gibt es hier.

Kittner-Meier ist neuer stellv. Wehrführer

(v.l.n.r.) stellv. Stbi Christoph Häusler, Wehrführer Marco Seemann, stellv. Wehrführer Marco Kittner-Meier, Bürgermeister Guido Rahn (CDU), Stadtbrandinspektor Christian Becker

Bereits am 09.08.2016 wurde Marco Kittner-Meier von seinen Kameraden einstimmig zum neuen stellvertretenden Wehrführer Karben Mitte gewählt. Gestern, am 01.09.2016, erhielt Kittner-Meier durch Bürgermeister Guido Rahn (CDU) seine Ernennungsurkunde und ist somit nun offiziell im Amt. Grund für die Neuwahl war das Ausscheiden von Christoph Häusler, der bei der letzten städtischen Jahreshauptversammlung zum neuen stellvertretenden Stadtbrandinspektor gewählt wurde. Über die Wahl freue sich Kittner-Meier riesig. Sein Herz des heute 31 jährige Oberlöschmeister schlägt schon sein Leben lang für die Feuerwehr. Bereits mit zehn Jahren trat er in die Jugendfeuerwehr ein. Am 30.07.2002 durfte er dann endlich zu den „Großen“ in die Einsatzabteilung wechseln. Bis heute besuchte er unzählige Lehrgänge, darunter auch den des Gruppenführers. Aber auch sein Beruf als Ingenieur und Prüfsachverständiger für Brandschutz zeigt, dass er mit Leib und Seele dabei ist. Für Kittner-Meier ist Feuerwehr mehr eine „Berufung, als nur ein einfaches Hobby“. Durch seinen Beruf, sein Ausbildungsstand in der Feuerwehr und die vielen Einsätze, die er in den vergangenen 14 Jahre mitfuhr, bringt er das nötige Wissen für diese Position mit. Seine Motivation ist, so sagte er wörtlich, die „Faszination Feuerwehr“. Die „sehr positive Entwicklung der Feuerwehr Karben Mitte“ aus dem Zusammenschluss der ehemaligen beiden Wehren würden hierzu ihr übriges leisten. Für diese Entwicklung setze er sich weiterhin ein. Er wolle sich weiter mit der gesamten Mannschaft engagieren, um die „gute Kameradschaft und das Fachwissen aufrecht zu erhalten und es weiter zu fördern“. Stadtbrandinspektor Christian Becker, sein Stellvertreter Christoph Häusler und Wehrführer Marco Seemann wünschten direkt nach seiner Ernennung Marco Kittner-Meier viel Glück in seinem Amt. Alle drei freuen sich auf die Zusammenarbeit mit ihm.

Neues Führungsfahrzeug für Stadtbrandinspektor

Am Montag, 01.08.2016 übergab Bürgermeister Guido Rahn (CDU) symbolisch dem Stadtbrandinspektor Christian Becker im Feuerwehrhaus Karben Mitte die Fahrzeugschlüssel für seinen neuen Kommandowagen (KdoW) - ein Audi Q5. Das alte Führungsfahrzeug für den Stadtbrandinspektor ist nun 17 Jahre alt, hat einige Kilometer auf dem Buckel und schon viele Einsätze mitgemacht. Ein Neufahrzeug deshalb, da ein gebrauchtes sonst ständig in der Werkstatt stehen und somit nicht seinen Zweck erfüllen würde. Die Sicherheit seiner Bürger ist Rahn wichtig, deshalb investiere die Stadt viel Geld in den Brandschutz. Rund 100.000 € stellt die Stadt Karben dieses Jahr der Feuerwehr für neue, sichere Brandschutzkleidungen, Chemikalienschutzanzüge und Schläuche zur Verfügung. Nächstes Jahr sollen zwei neue Löschfahrzeuge angeschafft werden, eins für Burg-Gräfenrode und eins für Rendel. Ob dies klappt steht noch nicht fest, aber Rahn bleibe am Ball.

Dieses Jahr war es ein Führungsfahrzeug. Becker selbst ist sichtlich zufrieden und bedankt sich bei Rahn für die Unterstützung seitens der Stadt. Becker betonte die sehr gute Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und Stadt. Ohne eine gute Feuerwehr wäre die Stadt aufgeflogen, die Sicherheit der Bürger nicht mehr gewährleistet – umgekehrt jedoch genauso. In Karben ist die Feuerwehr jedoch sehr gut aufgestellt. „Wir machen immer das, was machbar ist“, so Rahn.

Ihre Feuerwehr hautnah erleben

Familienfreundlich, informativ und gut besucht war der diesjährige Tag der offenen Tür bei der Freiwilligen Feuerwehr Karben Mitte. Ob Fettexplosion, ein simulierter Verkehrsunfall, Hüpfburg, Steaks, Würstchen oder kühle Getränke – Irgendwas war für jeden dabei.

Bei sommerlichen Temperaturen konnten die Bürgerinnen und Bürger am Sonntag, 24.07.2016 ihrer Feuerwehr hautnah über die Schulter schauen. Denn die Feuerwehr kommt nicht nur wenn es brennt. In den letzten Jahren ist die Zahl der Hilfeleistungseinsätze kontinuierlich gestiegen. Doch was macht die Feuerwehr eigentlich wenn es „kracht“ und eine Person im Auto eingeklemmt ist? Ihr fachmännisches Können und welche zum teil schweren Gerätschaften sie dabei einsetzen, zeigten die Feuerwehrleute bei einem simulierten Verkehrsunfall. Routiniert und ruhig gehen sie dabei vor, so dass der Patient keine Erschütterung versprüht. Jeder Handgriff sitzt, jeder weiß, was er zu tun hat und so dauerte es auch nicht lange bis der Verletzte war rasch aus seiner misslichen Lage befreit war....Weiterlesen

Gasgeruch in der Lohgasse 

Am Donnerstag, 21.07.2016 wurden die Feuerwehren Karben Mitte, Rendel und Petterweil zusammen mit der Brandschutzaufsicht des Wetteraukreises gegen 19:45 Uhr zu einem Gasgeruch in die Lohgasse alarmiert. Als die ersten Kräfte vor Ort eintrafen, lag tatsächlich ein Gas ähnlicher Geruch in der Luft. Da auch die Messgeräte anschlugen, entschied Stadtbrandinspektor Christian Becker besonnen und lies das betreffende Einfamilienhaus, sowie die Nachbarhäuser sicherheitshalber evakuieren. Im Anschluss wurden weitere Messungen durchgeführt. So auch an einem sich in unmittelbarer Nähe befindlichen Seniorenheim. Hier schlugen die Geräte glücklicherweise nicht an, so dass das Heim nicht evakuiert werden musste. Schließlich stellte sich heraus, dass es sich nicht um Gas handelte. Ein Anwohner hatte im Vorgarten Unkrautvernichtungsmittel verteilt gehabt. Diese Mittel roch wie Gas. Die evakuierten Bewohner, die zwischenzeitlich auf dem Parkplatz eines in der Nähe befindlichen Verbrauchermarktes von der Feuerwehr betreut wurden, konnten nach ca. einer halben Stunde wieder zurück in ihre Häuser. Polizei und Mainova waren ebenfalls vor Ort.

Gemeldeter Wohnungsbrand in Klein-Karben 

Erneut bewiesen Rauchmelder, dass sie frühzeitig auf einen Entstehungsbrand hinweisen. Am Dienstagabend, 19.07.2016 erschreckten sich gegen 20:25 Uhr Bewohner eines Mehrfamilienhauses in der Gronauer Straße, als sie das schrille Piepen aus einer Wohnung im 1. OG wahrnahmen. Auch die Wohnungsinhaber wurden aufmerksam und entdeckten eine starke Rauchentwicklung in ihren eigenen Räumen. Schnell verließen sie, sowie die anderen aufmerksam gewordenen Bewohner das Haus und verständigten umgehend die Feuerwehr. Die zentrale Leitstelle des Wetteraukreises alarmierte daraufhin die Wehren aus Karben Mitte, Rendel, Burg-Gräfenrode, sowie den ELW und einen Rettungswagen vom ASB Karben. Durch einen Trupp unter Atemschutz konnte das Feuer in der Küche lokalisiert und rasch gelöscht werden. Im Anschluss wurde die Wohnung belüftet. Über die genaue Ursache des Brandes und die Höhe des Sachschadens können noch keine Angaben gemacht werden. Klar ist jedoch, dass wieder einmal Rauchmelder, die seit dem 01.01.2015 Pflicht in den hessischen Wohnungen sind, schlimmeres verhindert haben.

LKW verliert Klärschlamm

Am Montag, 18.07.2016 befuhr ein Lastwagen, beladen mit rund zwölf Tonnen Klärschlamm, gegen 09:30 Uhr die Kreisstraße 246 von Karben in Richtung Heldenbergen. In Höhe der Biogasanlage verlor er, vermutlich aufgrund einer defekten Verriegelung, fast die Hälfte seiner Ladung. Die braune Brühe verteilte sich so auf einer Länge von ca. 200 m komplett auf der Fahrbahn. Die Feuerwehr Karben Mitte wurde gegen 10:30 Uhr alarmiert. „Mit rund 4.000 Liter Wasser haben wir die Straße gereinigt“ so Stadtbrandinspektor Christian Becker. Gegen 12:00 Uhr war der Einsatz der Feuerwehr beendet. Der stinkende Geruch blieb jedoch noch eine Weile. Nicht nur vor Ort, sondern auch in den Nasen der Einsatzkräfte. Eine Gesundheitsgefahr bestand zu keiner Zeit. Die Kreisstraße musste für rund zwei Stunden voll gesperrt werden.

Vier Einsätze nahezu gleichzeitig

Feuertaufe für den neuen Stadtbrandinspektor Christian Becker. Gleich vier Einsätze innerhalb weniger Stunden, drei davon nahezu gleichzeitig, musste er abarbeiten. So wurden die Feuerwehren Karben Mitte und Burg-Gräfenrode am Mittwoch, 13.07.2016 gegen 11:30 Uhr zu einem ausgelösten Heimrauchmelder in die Ramonvillestraße nach Groß-Karben alarmiert. Kaum trafen dort die ersten Feuerwehrkräfte ein, erhielt Stadtbrandinspektor Becker von der zentralen Leitstelle Wetterau die Mitteilung, dass es eine unklare Rauchentwicklung aus einem Wohnhaus im Neubaugebiet Burg-Gräfenrode gäbe.  Becker entschied schnell und lies umgehend die Wehren aus Okarben und Rendel zu diesem Einsatz alarmieren. Noch auf der Anfahrt nach Burg-Gräfenrode erhielt Stadtbrandinspektor Becker die Meldung, ... weiterlesen

Bewegende Abschiedsfeier für Thomas Bier – Karben ehrt ehemaligen Feuerwehrchef

15 Jahre lang war er als Chef der Karbener Feuerwehr mit seinem Kommandowagen meist als erster an der Einsatzstelle, nun kam Thomas Bier am 07.07.2016 als letzter im Gerätehaus Am Breul an. In einem alten Feuerwehrauto wurde er von daheim aus abgeholt. Auf dem Hof der Feuerwehr standen rund 100 Mitglieder der gesamten Feuerwehr Karben in einer Kette. In der Mitte bildeten sie eine Gasse, einen Weg den Thomas Bier mit einem „komischen Gefühl“, so beschreibt er es später, entlang schreiten wird. Seine Hand drückt fest die seiner Lebensgefährtin Marina Meisinger. Es fällt ihm sichtlich nicht einfach, diesen doch für ihn schweren Weg entlang zu schreiten. Vorbei an seinen ihm zu applaudierenden Kameraden...weiterlesen

20 Verletzte nach Feuer im Karbener Kino

Feuerwehr Karben probt den Ernstfall

Der Cinepark Karben ist komplett verraucht. Menschen schreien laut um Hilfe. Von weitem hört man schon das Martinshorn der Feuerwehr. Nur knapp fünf Minuten nach der Alarmierung treffen zwei Löschfahrzeuge ein. "Diese wurden zunächst nur zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage zum Kino alarmiert" so René Seemann (36) von der Feuerwehr Karben Mitte, der diese Großübung mit Hilfe von Uwe Axtmann organisierte. Schnell wurde jedoch klar, dass die Anlage nicht um sonst auslöste. Dichter Qualm quillt durch Türen und Fenster. Auf einem Balkon ruft ein Mann um Hilfe. Es sollen sich noch viele Besucher im Kino aufhalten, heißt es....weiterlesen