Time goes by

Teil 4 unserer 20 Jahre Gerätehaus "Am Breul" Geschichte

Es sollten noch einmal 6.031 Tage vergehen, bis sich die beiden Feuerwehren Klein-Karben und Groß-Karben zur heutigen Wehr „Karben Mitte“ zusammenschlossen. Aber diese Zeit brauchten die Männer und Frauen auch. „Am Anfang gab es Berührungsängste“, erinnert sich der heutige Wehrführer Marco Seemann „im Laufe der Jahre sind wir aber immer weiter zusammengewachsen“. Das es einmal zu einem Zusammenschluss kommt, schloss der damalige Wehrführer Karl-Heinz Schumacher schon nicht aus. Die ganze Sache sollte man in Ruhe erst einmal auf sich zukommen lassen. Und das taten beide Wehren auch. Nichts wurde überstürzt, nichts dem Zufall überlassen. Bei gemeinsamen Einsätzen wurden bereits die Fahrzeuge durch beide Wehren gemeinsam besetzt. Es war also nur noch eine Frage der Zeit...weiterlesen

Friedlich vereint und doch getrennt

Teil 3 unserer 20 Jahre Gerätehaus "Am Breul" Geschichte

Baff waren nicht nur die eigenen Feuerwehrleute, sondern auch die Bürger als das neue Gerätehaus endlich stand. Nach drei Jahren Bauzeit war es fertig und zeigte sich in voller Pracht. „Es war schon was tolles“, erinnert sich Herbert Schneider, heutiger Sprecher der Alters- und Ehrenabteilung. So ein großes, von der Architektur her gut aussehendes Gerätehaus sah man eher selten in der Umgebung. Den ersten Einsatz vom neuen Gerätehaus aus gab es im übrigen direkt am Einweihungstag. Für beide Wehren ging es zu einem schweren Verkehrsunfall zwischen Burg-Gräfenrode und Ilbenstadt...weiterlesen

Schönste Gebäude in ganz Karben

Teil 2 unserer 20 Jahre Gerätehaus "Am Breul" Geschichte

Viele gemeinsame Stunden verbrachte die Feuerwehrmänner und -frauen, um das neue Gerätehaus zu planen. Die Ärmel wurden hochgekrempelt, die Sache angegangen. Ein wenig Skepsis blieb vorerst noch. Sich einig waren die Wehr Groß-Karben und Klein-Karben jedoch bei der Grundstücksauswahl. Der heutige Standort “Am Breul 3” brachte viele Vorteile mit sich. Zum einen ist es stadteigen und liegt für beide Stadtteile sehr zentral. Auch das Industriegebiet, wo viele Feuerwehrkameraden arbeiteten, liegt nur unweit entfernt. Nur wie sollte nun die Kompromisslösung aussehen?... weiterlesen

Kellerbrand - Feuerwehr Karben übt den Ernstfall

“So eine Lage kann uns hier jeden Tag erwarten”, weiß Stadtbrandinspektor Christian Becker. Ein Kellerbrand kann zum Beispiel durch elektrische Geräte schnell entstehen. Der gefährliche Rauch breitet sich rasch im ganzen Haus aus. Ein denkbares Szenario, womit die Floriansjünger immer rechnen müssen. Grund genug für Becker, solch eine Lage zu proben.Deshalb wurde am Donnerstag, 08.06.2017 gegen 19:00 Uhr die Feuerwehr Karben in die Danziger Straße nach Petterweil alarmiert - Feuer, Menschenleben in Gefahr. Mehrere Personen werden im komplett verrauchten Einfamilienhaus vermisst. Als nach nur wenige Minuten das erste Löschfahrzeug eintrifft, schreit schon eine Frau aus einem Fenster im 1. Obergeschoss, eingeschlossen vom Qualm. Es gibt keinen Ausweg, hinter ihr der giftige Rauch, vorne die tödliche Tiefe...weiterlesen

Kirchturmdenken

Teil 1 unserer 20 Jahre Gerätehaus "Am Breul" Geschichte

Ende der 80er Jahre war es einfach zu eng im alten Gerätehaus Klein-Karben. Die Fahrzeuge der Wehr standen bereits in einer provisorischen Unterkunft in der Gartenstraße. Hier war jedoch nur eine Fahrzeughalle vorhanden. Zum Unterricht traf man sich jedoch noch im alten Rathaus in der Rathausstraße, wo die Wehr zuvor beheimatet war. Zwar waren die Fahrzeuge und die Fahrzeughalle in einem guten Zustand, so steht es zumindest im Jahresbericht von 1988, dennoch trug die getrennten Räumlichkeiten von Fahrzeughalle und Unterrichtsraum, nicht zur besten Stimmung bei. Offiziell dachte man noch nicht über ein neues Gebäude nach, aber im Hintergrund wurde schon seit Jahren getuschelt...weiterlesen

Schwerer Verkehrsunfall Höhe Biogasanlage - Feuerwehren proben überörtlich

Interkommunale Zusammenarbeit“ nennt Karbens Stadtbrandinspektor Christian Becker die gemeinsame Alarmübung vom 31.05.2017 der Feuerwehren aus Karben und Nidderau. Gegen 19:30 Uhr wurden sowohl die Wehren Karben Mitte, Burg-Gräfenrode und der ELW aus Petterweil, sowie die Wehr Nidderau - Heldenbergen auf die Strecke K 246, zwischen Groß-Karben und Heldenbergen in Höhe der Biogasanlage alarmiert. Angenommen wurde ein schwerer Verkehrsunfall. Gerade diese Strecke gilt als unfallträchtig und wird derzeit saniert. Die K246 verbindet Karben mit der Stadt Nidderau im angrenzenden Main-Kinzig-Kreis. Ein Frontalzusammenstoß zwischen zwei Fahrzeugen, ein weiterer PKW konnte nicht bremsen und krachte in die Unfallstelle“, so beschreibt Torsten Seifried, Wehrführer Feuerwehr Heldenbergen und zusammen mit Daniel Gold Organisator der angelegten Großübung, das Ausgangsszenario. „Sechs Verletzte, alle sind eingeklemmt“, so Seifried weiter. Keine leichte Aufgabe, jeder Schritt muss sitzen. Teamwork und Kommunikation ist nun gefragt...weiterlesen

Baum auf Haus nach schwerem Unwetter

(c) Feuerwehr Karben

Auch Karben blieb am Dienstag, 30.05.2017 von dem heftigen Unwetter mit Hagel und Sturmböen um die 100 km/h nicht verschont. Die Feuerwehr Karben musste jedoch nur zu einem Einsatz nach Petterweil ausrücken, doch gerade dieser hatte es in sich.

In der Holtzmannstraße stürzte um ca. 14:00 Uhr ein Baum auf ein Einfamilienhaus um. Die Feuerwehren aus Karben Mitte, Petterweil, Kloppenheim und Okarben eilten zur Einsatzstelle. Auch Kreisbrandmeister Meffert aus Bad Vilbel wurde hinzu alarmiert. Es kamen mehrere Motorsägen zum Einsatz, um so den Baum Stück für Stück abzusägen“, so Einsatzleiter und Stadtbrandinspektor Christian Becker. Im Dach entstand durch den Baum ein Loch. Ein herbeigerufener Dachdecker reparierte dieses noch direkt im Anschluss des Einsatzes. Die Feuerwehr war ca. zwei Stunden im Einsatz. Weiterer Unwettereinsätze waren in Karben nicht zu verzeichnen. Die Feuerwehr Okarben musste jedoch noch während des Einsatzes zu einer dringenden Türöffnung abrücken. „Hier konnte das Leben eines Mannes gerettet werden“, so Becker.

20 Jahre gemeinsames Gerätehaus "Am Breul"

Seit nun 20 Jahren teilen sich die ehemaligen Feuerwehren Klein-Karben und Groß-Karben das gemeinsame Gerätehaus Am Breul 3. Die Fusion zur Feuerwehr Karben Mitte geschah erst im Jahr 2014. Ende der 80er Jahre kamen die ersten Ideen eines gemeinsamen Gerätehauses, eher aus der Not heraus, zustande. Doch zu dieser damaligen Zeit herrschte ein enormes Kirchturmdenken. So war es ein - aus heutiger Sicht kaum vorstellbar - steiniger Weg bis zum Einzug in die heutige Unterkunft. Noch heute kann man dies an der Architektur des Gerätehauses erkennen. Im Laufe der letzten 20 Jahre haben sich die Wehren oder die heutige Wehr in dem Gerätehaus zu “einer leistungsfähigen, starken Feuerwehr entwickelt”, da ist sich Wehrführer Marco Seemann sicher. Das Gerätehaus wurde schließlich am 28.06.1997 eingeweiht. Grund genug für uns, Sie in die Geschichte des gemeinsamen Gerätehauses einzuweihen. An den kommenden vier Sonntagen entführen wir Sie in unsere Vergangenheit. Angefangen mit den ersten Ideen eines neuen Gerätehauses, dem Kirchturmdenken und Kleinkriegen, über die Planungs- und Bauphase, sowie der Einweihung, bis hin zum heutigen Tag - den 20 Jahren danach.Lesen Sie am kommenden Sonntag, 04.06., wie die ersten Ideen eines neuen Gerätehauses zustande kamen und über das enomre Kirchturmdenken

Brennt Holzunterstand in Burg-Gräfenrode

Zu einem Kleinbrand wurde die Feuerwehr Burg-Gräfenrode in der Nacht zum Dienstag, 09.05.2017 gegen 01:20 Uhr alarmiert. Als die ersten Einsatzkräfte nach nur wenigen Minuten vor Ort eintrafen, stand ein Holzunterstand in Vollbrand. Außerdem brannte ein PKW, sowie ein Gewächshaus.
Sofort wurden die Feuerwehren Karben Mitte und Okarben nachalarmiert.
Die Feuerwehr konnte ein Übergreifen der Flammen auf eine angrenzende Garage, sowie auf ein Wohnhaus verhindern.
"Wir konnten die Explosion einer Gasflasche verhindern", so Stadtbrandinspektor Christian Becker "Sie wurde aus den Flammen gezogen und umgehend in einer mit Wasser befüllten Mülltonne gekühlt".

Um Glutnester besser löschen zu können, wurde das Dach des Holzunterstands durch die Feuerwehr entnommen.
Insgesamt waren 4 Trupps unter schwerem Atemschutz im Einsatz.
Die umliegenden Bereiche sowie die Brandstelle wurde mittels Wärmebildkamera kontrolliert.
Auch Bürgermeister Guido Rahn (CDU) kam zur Einsatzstelle geeilt um sich selbst ein Bild von der Lage zu verschaffen.
Die Lösch- und Aufräumarbeiten zogen sich bis ca. 4:00 Uhr hin.
Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Zur Schadenshöhe kann die Feuerwehr keine Angaben machen, die Polizei Bad Vilbel hat die Ermittlungen aufgenommen.

Becker stolz auf seine Feuerwehr

Jahreshauptversammlung Feuerwehr Karben

Das erste Jahr des „neuen“ Stadtbrandinspektor Christian Becker und seinem Stellvertreter Christoph Häusler ist nun vorbei. Es ist einiges passiert und vieles haben die beiden jungen Feuerwehr-Chefs innerhalb der Feuerwehr Karben schon verändert. „Ein großer Dank geht an den Wehrführerausschuss“, so Becker auf der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Karben am 21.04.2017 „wir sind zu einer guten Gruppen zusammengewachsen, können sehr viel gemeinsam Verändern und Bewegen“.... weiterlesen

Schwerer Verkehrsunfall am Ortseingang Ilbenstadt

Bildquelle: FNP

Am Sonntagabend, 19.03.2017 wurde die Feuerwehr Karben zusammen mit dem Rettungsdienst gegen 19:55 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person auf die L3351 zwischen Burg-Gräfenrode und Ilbenstadt alarmiert. Ein 52-jähriger Florstädter wurde durch den Aufprall an einer Einmündung am Ortseingang von Ilbenstadt lebensgefährlich verletzt und mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Zuvor wurde mit hydraulischem Rettungsgerät aus seinem Wrack befreit. Die ehrenamtlichen Helfer aus Karben öffneten zunächst die Beifahrerseite, um so einen Zugang zum Verletzten zu bekommen. Hierzu mussten das Dach und Teile des Beifahrersitzes aus dem Fahrzeug entfernt werden. Anschließend konnte der Eingeklemmte versorgt, befreit und aus dem Wrack gerettet werden. Ein weiterer Unfallbeteiligter VW Fahrer, ein 28-jähriger aus Karben, wurde leicht verletzt und kam mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus. Seine zwei Mitfahrer blieben unverletzt. An der Unfallstelle gelten aufgrund einer Baustelle derzeit geänderte Vorfahrtsregeln. Zur genauen Unfallrekonstruktion forderte die Polizei Mittelhessen einen Gutachter an. Die Landstraße war für die Dauer des Einsatzes, bei der auch die Freiwillige Feuerwehr Ilbenstadt vor Ort war, voll gesperrt.

Feuer zerstört Feldscheune

Bildquelle: Einsatzfotos.tv

Am Samstag, 18.03.2017 wurde die Feuerwehr Karben Mitte gegen 01:14 Uhr zu einem Feuer in die Klein-Karbener Feldgemarkung alarmiert. Als Stadbrandinspektor Christian Becker und sein Stellvertreter Christoph Häusler nur wenige Minuten später vor Ort eintraf, lies sie umgehend alle sechs Feuerwehren der Stadt Karben nachalarmieren. Grund war, dass in der besagten Feldgemarkung nahes des Waldes die Scheune eines Motorradclubs im Vollbrand stand. Bei Anfahrt war der Horizont hell erleuchtet. "Wir haben umgehend mehrere Abschnitte gebildet und uns aufgeteilt", so Becker. Das Gebäude brannte bis auf die Grundmauern nieder, ein Übergreifen auf Feld und Wiesen konnte glücklicherweise verhindert werden. Um genügend Wasser vor Ort zu haben, wurden Tanklöschfahrzeuge der Feuerwehr Bad Vilbel-Heilsberg und Rosbach angefordert. Ebenso wurden zur Unterstützung Atemschutzgeräteträger der Feuerwehr Kaichen und Bönstadt zur Einsatzstelle beordert. Aufgrund dessen war auch, wie bei Einsätzen mit einer großen Anzahl von Geräteträgern so üblich, der Abrollbehälter-Atemschutz der Feuerwehr Bad Nauheim vor Ort. Unterstützt wurde die Einsatzleitung durch die Brandschutzaufsicht. Das DRK Karben kümmerte sich hervorragend  um die Verpflegung der Einsatzkräfte. Die ehrenamtlichen Helfer hatten aufgrund der Örtlichkeit große Mühe den Brand zu löschen. Die Nachlösch- und Aufräumarbeiten zogen sich bis in die Morgenstunden. "Ich danke den vielen ehrenamtlichen Helfern für ihren tatenlosen Einsatz und bitte die Arbeitgeber um Verständnis, dass ihre Mitarbeiter heute entweder zu spät, unausgeschlafen oder gar nicht zur Arbeit erscheinen werden", äußerte sich Becker erschöpft aber zufrieden am Ende des Einsatzes "aber auch bei den überörtlichen Kräften möchte ich mich für die sehr gute Zusammenarbeit bedanken". Eine Gefahr für Anwohner bestand zu keiner Zeit. Die Brandursache und die Schadenshöhe sind noch unbekannt. Die Polizei Mittelhessen ermittelt. 

Schwerer Verkehrsunfall im morgendlichen Berufsverkehr   

Am Dienstag, 14.03.2017 kam es gegen 06:30 Uhr an der Kreuzung Bahnhofstraße Ecke Brunnenstraße in Karben zu einem schweren Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen. Eine 42-jährige VW Fahrerin aus Niddatal wurde in ihrem PKW eingeklemmt und musste von der Feuerwehr Karben befreit werden. Sie wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert.  Lebensgefahr besteht glücklicherweise nicht. Ihr Beifahrer und ein weiterer Autofahrer wurden leicht verletzt. Ein weiter 58-jähriger Autofahrer aus Karben blieb unverletzt. Aufgrund der Bergungsarbeiten kam es für rund zwei Stunden zu Behinderungen im morgendlichen Berufsverkehr. Der Kreuzungsbereich musste zeitweise voll gesperrt werden. Über die Höhe des entstandenen Sachschadens können keine Angaben gemacht werden.

Vermeintlicher Wohnungsbrand mit Menschenleben in Gefahr

Feuer, Menschenleben in Gefahr – so lautete die Alarmierung für die Feuerwehr Karben am Samstag, 11.03.2017. Anwohner eines Mehrfamilienhauses Am Tiefen Born in Okarben stellten Rauch aus einer Wohnung im 3. OG fest und wählten gegen 14:45 Uhr umgehend den Notruf. Da sie wussten, dass sich die betreffende Bewohnerin noch in ihren Wohnung befinden musste, wurden zusätzlich noch zwei Rettungswagen und ein Notarztwagen zum Einsatzort beordert. Auch Stadtbrandinspektor Christian Becker, sein Stellvertreter Christoph Häusler und eine Streife der Polizei Mittelhessen eilten nach Okarben. Zwar konnten die Einsatzkräfte vor Ort leichten Brandgeruch wahrnehmen, Rauch oder gar ein Feuer konnte jedoch nicht festgestellt werden. „Sicherheitshalber sind wir das komplette Gebäude abgegangen“, so Becker. Die Ursache jedoch konnte nicht geklärt werden. „Wichtig ist“, so Becker weiter „dass es der Bewohnerin gut geht und nichts passiert ist“. Die Feuerwehr kommt lieber einmal zu viel, als zu wenig. Sachschaden entstand keiner.

Großbrand in Schreinerei – Jugend probt den Ernstfall

Viel Martinshorn war am Samstag, 11.03.2017 gegen 14:00 Uhr in Rendel zu hören. Dies lockte bei schönstem Sonnenschein viele Anwohner in die Haingasse an. Dichter Qualm stieg aus einer dortigen Schreinerei heraus. Es handelte sich jedoch glücklicherweise nur um Kunstnebel und bei dem Einsatz um eine Großübung der Jugendfeuerwehr Karben. Gespannt konnten die interessierten Zuschauer miterleben, wie die rund 60 Jugendfeuerwehrmitglieder aus allen sechs Stadtteilfeuerwehren insgesamt fünf Verletzte zügig aus dem Betrieb retteten. Da sich das angenommene Feuer rasch auf die Produktionshalle und einem Nachbarhaus ausbreitete, wurde auch ein Löschangriff vom Fuhrweg aus gestartet. Es dauerte nicht lange und das Feuer war unter Kontrolle. Sichtlich zufrieden mit dem Nachwuchs gab sich Stadtbrandinspektor Christian Becker, der sich die Übung zusammen mit seinem Stellvertreter Christoph Häusler anschaute.

„Ich bin stolz auf die Kids, das ist unser Nachwuchs und unsere Mitglieder der Einsatzabteilung von morgen“, so Becker. Auch Bürgermeister Guido Rahn (CDU), ebenfalls vor Ort, war begeistert. „Die Kinder haben Spaß und lernen was dabei“, freute sich Rahn „und solche Großübungen mit unserer Jugend ist eine super Öffentlichkeitsarbeit. Nachbarskinder schauen zu und gehen dann hoffentlich zur Jugendfeuerwehr“, so Rahn weiter. Die Mitgliedschaft in der Feuerwehr ist im übrigen kostenlos! Mit der Leistung der Jugendfeuerwehr aber auch deren Jugendwarte sei er „hoch zufrieden“. Ausgerichtet wurde die Übung durch Thorsten Bipp. Die Verletzten wurden unter anderem dargestellt durch die Bambinifeuerwehr aus Rendel. Nach der Übung zeigte sich jedoch, wie schnell es zur Realität werden kann. Kurz vor der obligatorischen Nachbesprechung im Gerätehaus Rendel wurde die Feuerwehr Karben zu einem vermeintlichen Wohnungsbrand mit Menschenleben in Gefahr nach Okarben alarmiert.