Becker und Häusler - das neue Führungsduo der Feuerwehr Karben

(v.l.) der neue stellvertretende Stadtbrandinspektor Christoph Häusler, noch Stadtbrandinspektor Thomas Bier und der neue Stadtbrandinspektor Christian Becker.

(v.l.) der neue stellvertretende Stadtbrandinspektor Christoph Häusler, noch Stadtbrandinspektor Thomas Bier und der neue Stadtbrandinspektor Christian Becker. (Bildquelle: FNP)

Das gab es noch nie in der Geschichte der Feuerwehr Karben. Christian Becker wird bei der Jahreshauptversammlung der Feuerwehren der Stadt Karben mit 100% der Stimmen zum neuen Stadtbrandinspektor gewählt. Er löst damit ab 01.07.2016 Stadtbrandinspektor Thomas Bier ab. Bier hatte seit 15 Jahre das Amt inne und trat aus Altersgründen nicht mehr an. Platz für die junge Generation wolle er damit machen.  Aber nicht nur Bier beendet zum Ende des Monats seinen Dienst. Auch der ebenfalls an der Jahreshauptversammlung mit anwesende Kreisbrandinspektor Otfried Hartmann hört auf. Seit 1994 ist Hartmann Kreisbrandinspektor. Kurios hierbei, so Hartmann, sei für ihn, dass er „seinen ersten Auftritt 1994“ und seinen „letzten Auftritt heute“ beide in Karben verbrachte....weiterlesen

Feuerwehrmann will retten und stirbt

Das Jahundertunwetter zieht über weite Teile Deutschlands. Besonders tragisch traf es vorallem die baden-württembergische Stadt Schwäbisch Gmünd. Unzählige Helfer versuchen zu retten, was noch zu retten ist, wollten helfen, Leben retten. So auch ein Feuerwehrmann aus einem Gmünder Ortsteil. Für den dreifachen Familienvater endete sein tatenloser Einsatz jedoch tödlich. Nach derzeitigem Stand hatten die Fluten in der Nähe des Gmünder Bahnhofs Kanaldeckel herausgedrückt. Ein Mann drohte in den offenen Kanal gezogen zu werden. Der Feuerwehrmann wollte ihm zu Hilfe kommen und wurde so selbst zum Opfer. Sowohl er, als auch die zu bergende Person starben. Laut der Feuerwehr Schwäbisch Gmünd wurden alle Sicherheitsvorkehrungen bei der Rettung eingehalten. Der Kamerad wurde von einer unsichtbaren Unterströmung erfasst und in einen offenen Kanal gezogen. Insgesamt mussten in der ca. 61.000 einwohnerstarken Stadt Schwäbisch Gmünd rund 485 Einsatzstellen abgearbeitet werden.

Der verstorbene Feuerwehrmann hat das wertvollste gegeben, was ein Mensch der Nächstenliebe geben kann - er hat sein Leben gegeben, um ein anderes Retten zu wollen.  

Unsere Anteilnahme gilt der Familie, Freunden sowie Kameraden der Feuerwehr Schwäbisch Gmünd !

  

Save The Date ! - 24.07.2016

Der diesjährige Tag der offenen Tür findet am 24.07.2016 statt. Selbstverständlich werden wir Sie noch einmal informieren, auch auf welche Highlights Sie sich alles freuen dürfen. Doch schon jetzt können Sie sich gerne den 24.07.2016 rot im Kalender makieren. Wir freuen uns auch in diesem Jahr auf Ihren Besuch.

CSA - Lehrgang in Karben

Vom 29.04. bis zum 30.04.2016 fand auch dieses Jahr ein CSA-Lehrgang im Gerätehaus der Feuerwehr Karben Mitte statt. Karben ist seit jahren ein beliebter Standort für Kreislehrgänge im Wetteraukreis. Die Lehrgangsteilnehmer übten in Theorie und Praxis den richtigen Umgang, das saubere An- und Ausziehen der Chemikalienschutzanzüge. Auch die verschiedenen Anzugsarten, Schutzwirkungen, sowie Einsatzgrundsätze und Desinfektion mussten die Feuerwehrfrauen und -männer lernen. In einer schriftlichen und praktischen Prüfungen, die alle Teilnehmer bestanden, mussten sie ihr Können und gelerntes unter Beweis stellen. Verpflegt wurden die Ausbilder und Teilnehmer durch die Einsatzabteilung der Wehr Karben Mitte. Auch im nächsten Jahr ist wieder ein CSA-Lehrgang in Karben Mitte geplant.

Essen auf Herd lösen Rauchmelder aus

Seit dem 01.01.2015 sind die Rauchmelder Pflicht in den hessischen Wohnungen. Das sie wichtig sind, Leben retten und Brände frühzeitig erkennen, zeigte sich am Donnerstag, 28.04.2016 in einem Mehrfamilienhaus in Okarben. Aufmerksame Nachbarn hörten Am tiefen Born gegen 18:00 Uhr das schrille Piepen der Rauchmelder aus einer Wohnung. Auch Brandgeruch sei wahrnehmbar gewesen. Die Bewohner verständigten umgehend die Feuerwehr. Die Wehr aus Okarben wurde so dann zusammen mit der Drehleiter Karben Mitte alarmiert. Vor Ort gelangten die Kräfte über die Drehleiter auf den Balkon der betreffenden Wohnung im 3. OG. Da hier die Balkontür geöffnet war, konnte man sich so gewaltfrei Zugang verschaffen. Auch der Grund der ausgelösten Rauchmelder konnte schnell gefunden werden. Auf dem Herd stand angebranntes Essen. Der Herd wurde durch die Kräfte ausgeschaltet und der Topf von der Kochplatte entnommen. Die Feuerwehr verließ die Wohnung ebenfalls über die Drehleiter. Da die Anwohner nicht zu Hause waren, wurde durch die Polizei eine Nachricht hinterlassen. Sachschaden entstand keiner. 

Ölspur und Feuer neben Bahnstrecke

- Zwei Einsätze innerhalb weniger Stunden -

Am Donnerstag, 21.04.2016 wurde die Feuerwehr Karben Mitte gegen 19:00 Uhr zu einer Hilfeleistung in die Brunnenstraße alarmiert. Von dort zog sich eine längere Ölspur bis hin zur Industriestraße. Durch die eingesetzten Kräfte wurde diese mittels Ölbindemittel abgestreut. Die Strecke musste für ca. eine Stunde voll gesperrt werden. Es kam zu Verkehrsbehinderungen. Der Verursacher konnte ermittelt werden.

Noch während des Einsatzes stellten die Feuerwehrkräfte gegen 21:00 Uhr eine größere Rauchentwicklung nahe der Max-Planck-Straße fest. Der stellvertretende Stadtbrandinspektor Christian Becker und Karben Mittes stellvertretende Wehrführer Christoph Häusler fuhren umgehend zur Erkundung in diese Richtung. Nahe der Bahnstrecke konnten sie insgesamt drei Brandstellen lokalisieren. Es handelte sich wohl um Müll, das dort durch Personen unerlaubt angezündet wurde. Durch den entstandenen dichten Rauch bestand die Gefahr, dass die Sicht des angrenzende Bahnverkehr beeinträchtigt werden könnte. Becker lies deshalb die Wehren Karben Mitte und Rendel alarmieren. Das Feuer konnte durch die Kräfte schließlich rasch gelöscht werden. Durch das zügige Handeln kam es zu keiner Beeinträchtigung des Bahnverkehrs. 

Es war Mord - weitere Leiche gefunden

Immer mehr schreckliche Details nach dem Gebäudebrand in Ilbenstadt kommen nun zu Tage. Auch der 58-jährige Hausbewohner, der nach dem Brand vermisst wurde, wurde vermutlich tot aufgefunden. Bislang ging die Polizei davon aus, dass der vermisste Bewohner sich im Keller des Brandobjektes befinden könnte. Zur Suche im Haus wurden auch Leichenspührhunde eingesetzt. Im Haus konnte jedoch kein weiteres Brandopfer gefunden werden. Nun teilte die Poilizei die schrecklichen Details mit. Eine Leiche wurde in einem Kofferraum eines PKW's aufgefunden. Vermutlich handelt es sich bei der Leiche um den 58-jährigen noch vermissten Bewohner. Der PKW, es handelt sich um einen grauen Mercedes CLK 200 PKW mit Mainzer Zulassung, wurde mit hoher Wahrscheinlichkeit vom 60 jährigem Bruder aus Bad Vilbel, der bei dem Brand schwer verletzt wurde, genutzt. Der PKW wurde im Rahmen der Ermittlungen auf einem öffentlichen Parkplatz Im Kloster Ilbenstadt gefunden. Die Kriminalpolizei geht derzeit auch davon aus, dass der Vilbler den Brand am Samstag, 16.04.2016 vorsätzlich gelegt haben könnte. Experten vom LKA fanden gestern heraus, dass der Brand im Keller des Einfamilienhauses seinen Ursprung fande. Dort konnten Rückstände von Brandbeschleuniger aufgefunden werden. Die Feuerwehr Niddatal half bei den Aufräumarbeiten. Bei dem Brand am Samstag war ein Großaufgebot von Feuerwehr und Rettungsdienst vor Ort. Ein 89-jähriger Mann, der Vater des Tatverdächtigen, kam hierbei ums Leben. Wie bei der Obduktion nun herauskam, starb der 89jährige an einer Rauchgasvergiftung.

Die Polizei ermittelt nun gegen den 60 jährigen Vilbler wegen zweifachen Mordes und schwerer Brandstiftung.

Die Kriminalpolizei in Friedberg (Tel. 06031-601-0), bittet um Hinweise, wann der PKW dort abgestellt wurde, wer ihn nutzte und welche weiteren Beobachtungen möglicherweise in diesem Zusammenhang gemacht werden konnten. Auch Anwohner und Passanten Am Krautgarten werden gebeten, verdächtige Beobachtungen am Samstagmorgen der Polizei unverzüglich mitzuteilen.

Toter bei Gebäudebrand in Ilbenstadt

In den Morgenstunden des 16.04.2016 kam es nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei in Niddatal-Ilbenstadt gegen 08:30 Uhr zu einem explosionsartigen Knall, dem sich eine starke Rauchentwicklung anschloss. Ein 89-jähriger Hausbewohner des Einfamilienhauses in der Straße Am Krautgarten kam hierbei ums Leben, ein 60-jähriger Angehöriger wurde schwer verletzt. Ein weiterer 58-jähriger Bewohner, der Sohn des Verstorbenen, wird immer noch vermisst.
Gegen 09:10 Uhr wurden die Wehren aus Karben Mitte, Burg-Gräfenrode und Okarben zur Unterstützung nach Ilbenstadt alarmiert. Bereits auf der Anfahrt war eine Rauchwolke weit über den Dächern des Niddataler Stadtteiles zu erkennen.... weiterlesen

Person in Kloppenheim abgestürzt

Am Dienstag, 22.03.2016 wurde die Drehleiter der Feuerwehr Karben Mitte, zusammen mit den Wehren aus Kloppenheim, Okarben und Petterweil gegen 11:05 Uhr zu einer Personenrettung nach Kloppenheim alarmiert. Aus bislang unbekannten Gründen stürzte an der Frankfurter Straße eine weibliche Person ca. 3 m in die Tiefe des dort entlangführenden "Geringsgraben" Baches. Da eine schwere Rückenverletzung nicht ausgeschlossen werden konnte, wurde die Person schonend mittels Schleifkorbtrage über die Drehleiter gerettet und mit Rettungswagen und Notarzt in eine Klinik eingeliefert.

Gartenhüttenbrand in Burg-Gräfenrode

Am Dienstag, 15.03.2016 wurde die Feuerwehr Karben Mitte, zusammen mit den Wehren aus Burg-Gräfenrode, Okarben und Petterweil, sowie ein Rettungswagen gegen 16:40 Uhr zu einem Gartenhüttenbrand in die Berliner Straße in Burg-Gräfenrode alarmiert. Das Feuer konnte schnell gelöscht werden, ein Übergreifen konnte verhindert werden. Dennoch wurde eine Hauswand stark beschädigt. Die Feuerwehr führte noch Nachlöscharbeiten durch. Der Sachschaden wird auf mindestens 15.000 € geschätzt. Die Polizei geht von Brandstiftung aus.