Alarm für die Jugendfeuerwehr

Es ist Samstag, 05.11.2016. Es ist kalt, es ist nass, es regnet, kurz um es ist kein schönes Wetter über Karben. Aber das störte die insgesamt rund 40 Jugendfeuerwehrmitglieder der Feuerwehr Karben und Bad Vilbel nicht. Denn auch wie die “Großen” aus der Einsatzabteilung, die auch bei jedem Wetter zu einem Einsatz fahren, fuhren sie zu der diesjährigen Herbstabschlussübung. Mit Blaulicht und Sirene ging es für die Jugendlichen nach Burg-Gräfenrode. Angenommen wurde ein Brand im Schützenverein. Kinder sollen diesen durch unachtsames Spielen mit dem Feuerzeug verursacht haben. Das Feuer droht auf angrenzende Wohnhäuser überzugreifen, Kinder werden noch vermisst. Bei solch einem dramatischen Szenario ist das schlechte Wetter schnell vergessen, hochkonzentriert gehen die Jugendlichen an die Sache heran. Gegen 14:00 Uhr wurden die Jugendfeuerwehren aus allen sechs Stadtteilen “alarmiert”, auch die Jugendfeuerwehr aus Bad Vilbel war mit dabei. Alles ging zügig und routiniert. Von fast allen Seiten des Gebäudes wurden gelöscht, insgesamt waren 14 Rohre im Einsatz. Gleichzeitig finden ein Innenangriff und die Suche nach den Vermissten statt.

“Drei Verletzte haben unsere Kids gerettet, dann haben wir beim Löschangriff unterstützt”, so André Reuter, Jugendwart aus Karben Mitte, die mit acht Jugendfeuerwehrmitglieder dabei waren. “Höchst professionell und zügig” ist sich Vize-Wehrführer Marco Kittner-Meier aus Karben Mitte sicher. Er, sowie weitere Wehrführer, schauten sich die Nachwuchsarbeit vor Ort an. “Wir können stolz auf so eine motivierte und gut ausgebildete Jugendfeuerwehr sein”, so Kittner-Meier weiter. Stadtbrandinspektor Christian Becker ist der Stolz auf seine Jugendwarte anzusehen. “Unbezahlbar” sei die Arbeit dieser. Und zur heutigen Leistung der Kinder bringt Becker es mit “war der Burner” auf den Punkt. “Die Jugend ist die Zukunft der Feuerwehr Karben”, so Becker “ich wünsche mir, dass alle Jugendfeuerwehrmitglieder der Feuerwehr treu bleiben und vielleicht sogar noch ein paar Freunde mitbringen”. Wer Lust an der Jugendfeuerwehrarbeit hat, kann gerne dienstags abends um 18:30 Uhr am Gerätehaus Am Breul vorbeikommen oder sich über unser Kontaktformular bei uns melden. Wir freuen uns auf jedes einzelne Mitglied. Die Mitgliedschaft ist selbstverständlich kostenlos.

Rettung in letzter Sekunde - Feuerwehr rettet Hund
Am Donnerstag, 03.11.2016 wurde die Feuerwehren Karben Mitte und Burg - Gräfenrode  gegen 12:40 Uhr zu einer Tierrettung in die Luisenthaler Straße alarmiert.

(c) Feuerwehr Karben

Dort stieg ein älterer Mann, zusammen mit seinem Hund in einen Fahrstuhl. Gerade als die Türen des Liftes sich schließen, sprang der Yorkshire Terrier aus dem Fahrstuhl wieder heraus. Der Fahrstuhl fährt los und zerrt den Hund an der Leine mit. Die Leine verfängt sich, der Lift stoppt, doch der Hund hängt noch in der Leine fest, droht zu ersticken.
Nach nur wenigen Minuten treffen die ersten Feuerwehrkräfte ein. In seiner Panik lässt der Hund jedoch niemanden an sich heran. Der stellvertretende Stadtbrandinspektor Christoph Häusler eilt zu einem Tierarzt, damit dieser den Hund beruhigen kann. Dem Hund scheint es jedoch immer schlechter zu gehen. „Wir konnten nicht mehr länger warten“, gab Stadtbrandinspektor Christian Becker
bekannt. Beherzt schnitten sie deshalb die Leine durch. Hierbei wurde ein Feuerwehrmann durch den Hund gebissen und musste leicht verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Der Hund wurde durch den Tierarzt untersucht. Durch das schnelle und rechtzeitige eingreifen ist der Yorkshire Terrier wohlauf.

Feuerwehr evakuiert 260 Bahnreisende

(c) Feuerwehr Karben Mitte; Bahnreisende werden zu Ersatzbussen gebracht

Am Montag, 31.10.2016 wurden die Feuerwehren aus Karben Mitte, Okarben, Kloppenheim, Petterweil und der Rettungsdienst mit dem Stichwort “Person unter Zug” gegen 22:00 Uhr alarmiert. Auf der Bahnstrecke in der Nähe vom Bahnhof Groß-Karben wurde eine Person aus bislang unbekannten Gründen von einer Regionalbahn erfasst. Für die Person kam jede Hilfe zu spät. Da die Regionalbahn nicht weiterfahren konnte, wurden die insgesamt 260 Bahnreisenden evakuiert und durch die Feuerwehr auf einem Parkplatz am Bahnhof betreut. Damit die Fahrgäste aufgrund der Kälte und der Wartezeit bis zum Eintreffen der Ersatzbusse qualifiziert betreut werden konnten, ließ Stadtbrandinspektor Christian Becker den Abrollbehälter Betreuung (AB-Betreuung) der Feuerwehr Bad Vilbel zur Einsatzstelle alarmieren. Durch die Deutsche Bahn wurden Ersatzbusse für die Reisenden organisiert. Der Einsatz für die ca. 30 freiwilligen Helfer der Feuerwehr Karben war gegen 02:00 Uhr beendet. Im Einsatz war neben der Bundespolizei und der Polizei Bad Vilbel auch zwei Rettungswagen, ein Notarzteinsatzfahrzeug, sowie der Notfallmanager der Deutschen Bahn. Die Hintergründe zu dem Vorfall ermittelt nun die Polizei.

Brandmeldeeinlauf entpuppt sich als Kompressorbrand

Die Feuerwehren aus Karben Mitte und Okarben wurden am Montag, 31.10.2016 gegen 12:30 Uhr zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage in einer Karbener Firma alarmiert.Als die ersten Kräfte vor Ort waren, stellte sich jedoch heraus, dass ein Kompressor ähnlicher Schaltkasten brannte. Das Feuer war bereits aus. Durch die Feuerwehr wurden die verrauchten Räumlichkeiten belüftet. Aufgrund der vorgefundenen Lage ließ Stadtbrandinspektor Christian Becker vorsichtshalber die Feuerwehr Burg-Gräfenrode nachalarmieren, um somit genügend Atemschutzgeräteträger vor Ort zu haben.

18 Verletzte nach schwerem Busunglück – Feuerwehr Karben übt den Supergau

Eine schwarze Rauchwolke auf der neuen Nordumgehung in Karben ist weithin sichtbar.  Ein brennendes Auto, ein weiteres liegt auf dem Dach, ein Bus, besetzt mit schreienden Fahrgästen. Verletzte, teilweise eingeklemmt, schreien um Hilfe. 

Frontal sei ein PKW auf der Nordumgehung, Höhe der Abfahrt „Okarben“ in einen Bus geknallt. Durch die Wucht des Aufpralls verletzten sich die Fahrgäste. Ein Auto hinter dem Bus konnte nicht mehr bremsen und fuhr auf. Zwei weitere Fahrzeuge können ebenfalls nicht ausweichen, kommen ins Schleudern und fliegen über die Leitplanke die Böschung hinunter. Eins fängt sofort Feuer, das andere bleibt auf dem Dach liegen. Ein Horrorszenario für jeden Helfer, doch die Karbener Feuerwehr ist nun vorbereitet....weiterlesen

Feuerwehr rettet Schwan

Unsanfte Flugstunden hatte ein Schwan am Mittwochmittag, 19.10.2016 hinter sich. In einer Feldgemarkung zwischen Klein-Karben und Rendel flog er unsanft gegen eine Stromleitung, stürzte ab und landete schwer verletzt auf dem Acker. Dort entdeckten ihn Tierschützer aus Karben. „Wer mag schon Ärzte“ muss sich der stark blutende Schwan wohl gedacht haben und versuchte den Tierschützern zu entkommen. Diese konnten den Schwan alleine nicht einfangen und baten deshalb die Feuerwehr um Unterstützung.

Gegen 15:00 Uhr wurden die Feuerwehren aus Karben Mitte und Rendel zur Tierrettung alarmiert. Mit rund 15 Einsatzkräfte gelang es schließlich den Schwan einzufangen. Auf direktem Wege wurde dieser in ein Tierheim verbracht, wo er sich nun von den Verletzungen und vermutlich dem Schock erholen kann. „Wir wollen den Tieren helfen. Da diese jedoch nicht verstehen was wir von ihnen möchten, stehen wir meist vor einer Herausforderung“, gab Stadtbrandinspektor Christian Becker glücklich nach dem Einsatz wieder „Deshalb ist es um so schöner, wenn wir hier ein Tierleben retten konnten.“

Brennt Bauschutt - Nachforderung RW

Am Freitag, 07.10.2016 wurden zunächst die Feuerwehren Petterweil, Okarben und Kloppenheim, zusammen mit der Stadtbrandinspektion zu einem Feuer nach Petterweil alarmiert. Dort brannte aus bislang unbekannter Ursache in der Nähe eines Reiterhofes ein Baucontainer, gefüllt mit Bauschutt. Da sich das Brandgut in der unteren Hälfte des Container befand und somit schwer zu löschen war, lies Stadtbrandinspektor Christian Becker den Rüstwagen (RW) der Wehr Karben Mitte nachalarmieren. Mit Hilfe der Seilwinde vom RW wurde der Container umgekippt. Der Bauschutt wurde mit einem Radlader verteilt und konnte dann durch die Einsatzkräfte unter Atemschutz rasch abgelöscht werden.

Defekte Heizstrahler lösen Alarm aus

Am Freitag, 16.09.2016 wurde die Wehr Karben Mitte zusammen mit Kollegen aus Rendel gegen 10:29 Uhr zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage in die Robert-Bosch-Straße alarmiert. Als Stadtbrandinspektor Christian Becker nur wenige Minuten später vor Ort eintraf, war eine Rauchentwicklung aus der Lager & Produktionshalle der Firma wahrnehmbar. Becker reagierte rasch und lies vorsorglich die Wehren aus Okarben, Burg-Gräfenrode, sowie einen RTW, den ELW und die Brandschutzaufsicht nachalarmieren.

Bei weiterer Erkundung konnte die Ursache ausfindig gemacht werden. Obwohl diese ausgeschaltet waren, glühten an der Decke der Lagerhalle Gasheizstrahler. So kam es zu einer leichten Rauchentwicklung. Über die Wärmebildkamera konnte festgestellt werden, dass die Strahler stark erhitzt waren. Sie wurden sofort stormlos geschaltet und durch einen Trupp unter schweren Atemschutz kontrolliert. Über die Drehleiter wurde das Dach der Firma ebenfalls kontrolliert. Durch das zügige stromlos schalten war die Gefahr gebannt. Der Einsatz konnte nach rund einer Stunde beendet werden. Von einem technischen Defekt ist auszugehen.

Karben Mitte bei Wettkampf erfolgreich

Die Teilnehmer Sill, Herbig, Glaser und Rüger mit dem Stadtbrandinspektor Christian Becker und seinem Stellvertreter Christoph Häusler

Am Sonntag, 04.09.2016 fand in Butzbach der Feuerwehrwettkampf „Fit fürs Feuer“ statt. Mit den Kameraden Julian Rüger und Martin Sill, sowie Matthias Glaser und Florian Herbig traten gleich zwei Teams aus Karben Mitte an. Für alle vier war es der erste Wettkampf. Deshalb konnte sich das Ergebnis erst recht sehen lassen. Von insgesamt vierzehn angetretenen Mannschaften belegten Glaser / Herbig Rang 9 und Sill / Rüger einen sagenhaften 4. Platz. Auch der Preis kann sich sehen lassen. Sill und Rüger gewannen eine „Heißausbildung“ - eine realitätsnahe Ausbildung mit Feuer. Alle Teams mussten bei dem Wettkampf verschiedene Stationen, wie das zügige Anlegen von Einsatzkleidung, sechs Saugschläuche im Kreis kuppeln, 6 C-Schläuche zu einer Leitung kuppeln, diese mit Wasser füllen, oder eine Koordinationsstrecke absolvieren.

Die erschöpften, aber glücklichen Teilnehmer Rüger, Glaser, Sill und Herbig (v.l.n.r.)

Hierbei wurden die Zeiten gemessen, bei Fehlern gab es Zeitstrafen. Die teilweise doch sehr schweißtreibenden Kategorien standen alle unter dem Motto „Ihr glaubt Sport ist Mord? - Feuerwehrsport rettet Leben!“. Durch den diesjährigen Erfolg haben die Feuerwehrmänner aus Karben nun „Blut geleckt“. Sie wollen auch im nächsten Jahr antreten. Ihr Ziel ist klar – der Titel soll nach Karben geholt werden.

Mehr Infos zum Wettkampf gibt es hier.

Kittner-Meier ist neuer stellv. Wehrführer

(v.l.n.r.) stellv. Stbi Christoph Häusler, Wehrführer Marco Seemann, stellv. Wehrführer Marco Kittner-Meier, Bürgermeister Guido Rahn (CDU), Stadtbrandinspektor Christian Becker

Bereits am 09.08.2016 wurde Marco Kittner-Meier von seinen Kameraden einstimmig zum neuen stellvertretenden Wehrführer Karben Mitte gewählt. Gestern, am 01.09.2016, erhielt Kittner-Meier durch Bürgermeister Guido Rahn (CDU) seine Ernennungsurkunde und ist somit nun offiziell im Amt. Grund für die Neuwahl war das Ausscheiden von Christoph Häusler, der bei der letzten städtischen Jahreshauptversammlung zum neuen stellvertretenden Stadtbrandinspektor gewählt wurde. Über die Wahl freue sich Kittner-Meier riesig. Sein Herz des heute 31 jährige Oberlöschmeister schlägt schon sein Leben lang für die Feuerwehr. Bereits mit zehn Jahren trat er in die Jugendfeuerwehr ein. Am 30.07.2002 durfte er dann endlich zu den „Großen“ in die Einsatzabteilung wechseln. Bis heute besuchte er unzählige Lehrgänge, darunter auch den des Gruppenführers. Aber auch sein Beruf als Ingenieur und Prüfsachverständiger für Brandschutz zeigt, dass er mit Leib und Seele dabei ist. Für Kittner-Meier ist Feuerwehr mehr eine „Berufung, als nur ein einfaches Hobby“. Durch seinen Beruf, sein Ausbildungsstand in der Feuerwehr und die vielen Einsätze, die er in den vergangenen 14 Jahre mitfuhr, bringt er das nötige Wissen für diese Position mit. Seine Motivation ist, so sagte er wörtlich, die „Faszination Feuerwehr“. Die „sehr positive Entwicklung der Feuerwehr Karben Mitte“ aus dem Zusammenschluss der ehemaligen beiden Wehren würden hierzu ihr übriges leisten. Für diese Entwicklung setze er sich weiterhin ein. Er wolle sich weiter mit der gesamten Mannschaft engagieren, um die „gute Kameradschaft und das Fachwissen aufrecht zu erhalten und es weiter zu fördern“. Stadtbrandinspektor Christian Becker, sein Stellvertreter Christoph Häusler und Wehrführer Marco Seemann wünschten direkt nach seiner Ernennung Marco Kittner-Meier viel Glück in seinem Amt. Alle drei freuen sich auf die Zusammenarbeit mit ihm.

Neues Führungsfahrzeug für Stadtbrandinspektor

Am Montag, 01.08.2016 übergab Bürgermeister Guido Rahn (CDU) symbolisch dem Stadtbrandinspektor Christian Becker im Feuerwehrhaus Karben Mitte die Fahrzeugschlüssel für seinen neuen Kommandowagen (KdoW) - ein Audi Q5. Das alte Führungsfahrzeug für den Stadtbrandinspektor ist nun 17 Jahre alt, hat einige Kilometer auf dem Buckel und schon viele Einsätze mitgemacht. Ein Neufahrzeug deshalb, da ein gebrauchtes sonst ständig in der Werkstatt stehen und somit nicht seinen Zweck erfüllen würde. Die Sicherheit seiner Bürger ist Rahn wichtig, deshalb investiere die Stadt viel Geld in den Brandschutz. Rund 100.000 € stellt die Stadt Karben dieses Jahr der Feuerwehr für neue, sichere Brandschutzkleidungen, Chemikalienschutzanzüge und Schläuche zur Verfügung. Nächstes Jahr sollen zwei neue Löschfahrzeuge angeschafft werden, eins für Burg-Gräfenrode und eins für Rendel. Ob dies klappt steht noch nicht fest, aber Rahn bleibe am Ball.

Dieses Jahr war es ein Führungsfahrzeug. Becker selbst ist sichtlich zufrieden und bedankt sich bei Rahn für die Unterstützung seitens der Stadt. Becker betonte die sehr gute Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und Stadt. Ohne eine gute Feuerwehr wäre die Stadt aufgeflogen, die Sicherheit der Bürger nicht mehr gewährleistet – umgekehrt jedoch genauso. In Karben ist die Feuerwehr jedoch sehr gut aufgestellt. „Wir machen immer das, was machbar ist“, so Rahn.

Ihre Feuerwehr hautnah erleben

Familienfreundlich, informativ und gut besucht war der diesjährige Tag der offenen Tür bei der Freiwilligen Feuerwehr Karben Mitte. Ob Fettexplosion, ein simulierter Verkehrsunfall, Hüpfburg, Steaks, Würstchen oder kühle Getränke – Irgendwas war für jeden dabei.

Bei sommerlichen Temperaturen konnten die Bürgerinnen und Bürger am Sonntag, 24.07.2016 ihrer Feuerwehr hautnah über die Schulter schauen. Denn die Feuerwehr kommt nicht nur wenn es brennt. In den letzten Jahren ist die Zahl der Hilfeleistungseinsätze kontinuierlich gestiegen. Doch was macht die Feuerwehr eigentlich wenn es „kracht“ und eine Person im Auto eingeklemmt ist? Ihr fachmännisches Können und welche zum teil schweren Gerätschaften sie dabei einsetzen, zeigten die Feuerwehrleute bei einem simulierten Verkehrsunfall. Routiniert und ruhig gehen sie dabei vor, so dass der Patient keine Erschütterung versprüht. Jeder Handgriff sitzt, jeder weiß, was er zu tun hat und so dauerte es auch nicht lange bis der Verletzte war rasch aus seiner misslichen Lage befreit war....Weiterlesen

Gasgeruch in der Lohgasse 

Am Donnerstag, 21.07.2016 wurden die Feuerwehren Karben Mitte, Rendel und Petterweil zusammen mit der Brandschutzaufsicht des Wetteraukreises gegen 19:45 Uhr zu einem Gasgeruch in die Lohgasse alarmiert. Als die ersten Kräfte vor Ort eintrafen, lag tatsächlich ein Gas ähnlicher Geruch in der Luft. Da auch die Messgeräte anschlugen, entschied Stadtbrandinspektor Christian Becker besonnen und lies das betreffende Einfamilienhaus, sowie die Nachbarhäuser sicherheitshalber evakuieren. Im Anschluss wurden weitere Messungen durchgeführt. So auch an einem sich in unmittelbarer Nähe befindlichen Seniorenheim. Hier schlugen die Geräte glücklicherweise nicht an, so dass das Heim nicht evakuiert werden musste. Schließlich stellte sich heraus, dass es sich nicht um Gas handelte. Ein Anwohner hatte im Vorgarten Unkrautvernichtungsmittel verteilt gehabt. Diese Mittel roch wie Gas. Die evakuierten Bewohner, die zwischenzeitlich auf dem Parkplatz eines in der Nähe befindlichen Verbrauchermarktes von der Feuerwehr betreut wurden, konnten nach ca. einer halben Stunde wieder zurück in ihre Häuser. Polizei und Mainova waren ebenfalls vor Ort.